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Jetzt Demoversion E-Learning-Modul AGILES MINDSET ansehen

Eine Demo-Version des E-Learning Tools finden Sie hier: Agilität verstehen, live erleben und anwenden!

Sebastian Quirmbach ist Experte für fokussierte Change-Prozesse, Führungsfragen in schwierigen Situationen und Selbstmanagement von Spitzenkräften. Wie Agilität funktioniert, zeigt er in seinem Praxis-Workshop.

 

Herr Quirmbach, Ihr Workshop zum Thema Agilität ist ja selbst auf agilen Methoden aufgebaut und hat zusätzlich ein E-Learning-Modul – auf was darf der Teilnehmer sich freuen?

Die Teilnehmer erwartet ein Workshop, der Agilität erlebbar macht. Die vier Grundwerte des agilen Denkens und Handelns sind unsere Spielregeln, das Interesse und die Bedürfnisse der Teilnehmer (in unserem Workshop eher „Teil-Geber“) bestimmen die Inhalte.

Agilität wird oft als chaotisch erlebt oder als unstrukturiert missverstanden. Dabei ist das Gegenteil der Fall: Mit agilen Methoden schaffen wir in nur zwei Tagen für alle Teilnehmer einen klaren Überblick einen tiefen Einblick und vor allem ein intuitives Verstehen von agilem Denken und Arbeiten.

Die E-Learnings vermitteln begleitend zum Praxisworkshop das Fachwissen und die Hintergründe. So kann jeder in seinem eigenen Tempo und zur passenden Zeit ganz entspannt auf Laptop oder Handy die Micro-Lerneinheiten bearbeiten. Im Workshop sind wir dann frei, dieses Wissen auszuprobieren, anzuwenden und in die Praxis zu übertragen.

 

Wann und wie macht Agilität Sinn?

Agilität ist eine Management- und Arbeitsmethode für komplexe Situationen. Das heißt überall da, wo unter Unsicherheit und veränderlichen Umweltbedingungen gehandelt wird, sind agiles Denken und agile Methoden hilfreicher und risikoärmer als klassisches Projektmanagement.

Wir erleben gerade eine weltweise Phase schneller Veränderungen. Digitalisierung, Globalisierung und Klimawandel werden die kommenden Jahre noch turbulenter machen, als die vergangenen. Flexibles Nutzen von Chancen, schnelles Erkennen neuer Risiken, das schnelle Anpassen von Zielen, Teams und Organisationsformen sind die Schlüsselkompetenzen, die Unternehmen jetzt brauchen. Agilität liefert das passende kognitive und organisatorische Handwerkszeug hierzu.

 

Gibt es technische Voraussetzungen oder notwendige Raumlandschaften, um agil arbeiten zu können? Oder kann jeder einfach loslegen?

Die wichtigsten Voraussetzungen für agiles Arbeiten liegen zwischen den Ohren der Beteiligten. Agilität zeichnet sich vor allem durch geistige Flexibilität aus. Räume und Technik sind Ressourcen, die durch diese Flexibilität möglicherweise völlig neu entdeckt und genutzt werden. 

Es gibt natürlich Umwelten und Hilfsmittel, die dieses Denken verstärken und die Flexibilität steigern. Das fängt bei den Wänden voller Post-Its an, die das Bild agiler Büros prägen. Auch Software-Tools, die agile Teams bei der virtuellen Zusammenarbeit unterstützen sind sicher hilfreich. Toll sind auch flexibel zusammenstellbare Büromöbel, die spontane Zusammenarbeit, aber auch individuelle Rückzugsmöglichkeiten bieten.

 

Welche Überzeugungen prägen modernes Arbeiten?

Grundgedanke des agilen Arbeitens ist die Überzeugung, dass kleine, crossfunktionale Teams, die sich an Kundenbedürfnissen orientieren und dabei selbstorganisiert iterativ arbeiten, die besten Ergebnisse in komplexen Umfeldern liefern können. Lassen Sie uns diesen Satz der Reihe nach verstehen:

- Kleine, crossfunktionale Teams bedeutet, dass fünf bis neun Personen zusammenarbeiten und dabei verschiedene Fachperspektiven zusammenbringen.

- Orientierung an Kundenbedürfnissen heißt, tatsächlich den Kunden schon von Beginn an, z.B. bei der Produktentwicklung einzubeziehen und mit ihm in einem kontinuierlichen Dialog zu bleiben.

- Selbstorganisiertes Arbeiten bedeutet, dass Teams selbst entscheiden können, wie sie auf neue Informationen reagieren, wie sie die vorhandenen Ressourcen einsetzen und welche Ziele sie als nächstes umsetzen möchten.

- Iteratives Arbeiten heißt, dass in Prototypen gedacht wird. Mit jeder Arbeitsphase, im agilen Arbeiten Sprint genannt, wird ein aktualisierter, möglichst funktionsfähiger Prototyp weiterentwickelt.

 

Wie viel Führung braucht man, wenn sich Teams selbst organisieren?

Führung nimmt im agilen Arbeiten andere Rollen ein und andere Funktionen wahr. Was Führung im agilen Kontext nicht mehr, beziehungsweise deutlich weniger tut, ist entscheiden, delegieren und durch Lob und Tadel Verhalten beeinflussen.

Führung zeichnet sich im agilen Denken z.B. durch die Zusammenstellung von Teams, das Bereitstellen von Ressourcen, das Schaffen des Rahmens und die Definition von Leitplanken aus.

Den reinen Arbeitsprozess agiler Teams organisiert im klassischen Ansatz ein SCRUM-Master. Auch trifft man in vielen Unternehmen agile Coaches, die bei der Einführung von Methoden unterstützen.

 

Lässt sich das auf alle Branchen übertragen?

Je stärker eine Branche den komplexen Veränderungen der nächsten Jahre ausgesetzt ist, desto wichtiger wird agiles Denken und Handeln sein. Agilität braucht man vor allem dort, wo Technologie ganze Geschäftsmodelle umwälzt, wo globale und politische Veränderung Einfluss nehmen und wo Unklarheit und Unsicherheit Entscheidungsprozesse erschweren.

Ob es überhaupt Branchen gibt, die von Globalisierung und Digitalisierung bzw. Dataisierung nicht betroffen sind, wage ich zu bezweifeln.

 

Wie werden wir 2030 arbeiten?

Wenn wir statt elf Jahre in die Zukunft elf Jahre in die Vergangenheit blicken können, erkennen wir, wie schnell und unvorhersehbar die Veränderung voranschreitet. Das iPhone war noch kein Jahr alt, Airbnb ebenfalls, Uber gab es gerade erst seit 2 Monaten und Twitter war den meisten Menschen noch unbekannt. Heute bestimmen diese Unternehmen unsere Art zu kommunizieren, zu reisen und Nachrichten zu verbreiten.

Das sollte uns mit Demut und Neugierde auf die Zukunft füllen. Ob Blockchain, Hyperloop oder Crispr-Technologie bis dahin unsere Welt bestimmen – oder etwas ganz anderes. Das wage ich nicht zu prophezeien.

Durch ein agiles und flexibles Mindset werden wir jedoch die Möglichkeit haben, uns darauf einzustellen und uns selbst, unsere Art zu arbeiten und unsere Geschäftsmodelle immer wieder neu zu erfinden. 

 

Erleben Sie Sebastian Quirmbach live auf dem Workshop „Agilität verstehen, live erleben und anwenden“ am 15./16. Oktober in München!

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