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Schnell, sauber und emissionsarm – Hotels in Modulbauweise

Herr Michael Lauer hat als beratender Architekt mehrere Hotelbau-Projekte mitbegleitet. Im Interview spricht er über die Vorteile serieller Reproduzierbarkeit.

 

Herr Lauer, was sind die Grundanforderungen der Bauherren bei dem Bau von Hotels?

In der Hotellerie sind eine ansprechende Architektur, eine entsprechende Wohlfühlatmosphäre sowie eine komfortable Technik von großer Bedeutung. Dabei ist die Gestaltung der Räume und Objekteinrichtung genauso individuell wie das gesamte Hoteldesign und Konzept des Hotels. Wichtig ist, dass die Räume zum einen funktionell aber auch so konzipiert und gestaltet sind, dass eine behagliche Atmosphäre entsteht, in der sich die Gäste wohlfühlen – je nach dem Anspruches des Betreibers oder Investors („Sterne-Ausstattung“).

 

Wie begegnen Sie diesen Anforderungen?

Von der Fertigstellung bis zur Schlüsselübergabe ist ALHO – auf Wunsch sogar als Totalübernehmer – der Partner im Hotelbau. Schon bei der Bauplanung berücksichtigen wir alle Wünsche, beraten kompetent zu allen Möglichkeiten und erstellen ein bauliches Hotelkonzept.

 

Welche Herausforderungen hatten Sie bislang in der Umsetzungsphase?

Als wir zum Beispiel mit der Realisierung einer Hotelerweiterung beauftragt wurden, lag der Entwurf eines externen Architekten vor. Die ursprünglich als Komplett-Massivbau geplante Erweiterung bereitete im Wasserschutzgebiet jedoch Probleme mit der Gründung, zu hoch waren die Gebäudelasten der insgesamt acht Massiv-Geschosse.

 

Und welche Lösungen haben Sie gefunden?

Da die Deckschicht des Baugrunds nicht verletzt werden durfte und um das Gebäudegewicht zu drosseln, schlugen die Planer von ALHO vor, die sechs Geschosse über EG aus den stabilen, aber verhältnismäßig leichten Raummodulen aufzubauen und die Gründung aus verstärkten Bodenplatten anstelle einer teuren Brunnengründung zu errichten. Mit doppelwandigen Abwasserrohren, Leckage-Überwachung, dem Einsatz von mit Bio-Öl betriebenen Baumaschinen und -geräten, und vor allem der Umwelt- und ressourcenschonende Modulbauweise entsprach das Bauvorhaben den strengen Nutzungsbeschränkungen im Schutzgebiet.

 

Was waren die größten Learnings in Bezug auf die Zusammenarbeit von Bauherr, Architekt und Modulbauanbieter?

Im Idealfall wird die Entscheidung für die Modulbauweise von Beginn an getroffen: So können Bauherr, Architekt und Generalunternehmer bereits in einer relativ frühen Planungsphase (spätestens ab HOAI Leistungsphase 2) Hand in Hand arbeiten. Es kommt aber auch vor, dass eine Entwurfsplanung schon existiert, bevor die Modulbauweise als Alternative ins Gespräch kommt. Die Umsetzung dieser zunächst systemunabhängigen Entwürfe in Modulbauweise ist größtenteils möglich. Dann gilt es, gemeinsam ein Raster zu finden, das ästhetischen, wirtschaftlichen und produktionstechnischen Anforderungen gleichermaßen Rechnung trägt. Die architektonisch besten Ergebnisse entstehen dann, wenn Architekten und Modulbauunternehmen ihre jeweiligen Kernkompetenzen einbringen.

 

Und würden Sie zukünftig bei dem Hotelbau immer den Modulbau der konventionellen Bauweise vorziehen?

Ja, denn wann immer Gebäude mit vielen identischen Nutzungseinheiten erstellt werden – wie dies im Hotelbau der Fall ist – macht der Einsatz von Moduleinheiten wegen ihrer seriellen Reproduzierbarkeit besonders viel Sinn. Vorteil der Modulbauweise beim Projekt „Hotel bauen“ ist die schnelle, saubere und emissionsarme Umsetzung der Bauprojekte – gerade im innerstädtischen Bereich, wo die Nachfrage nach Hotelzimmern in der Regel am größten ist sowie die hohe Qualität in der Ausführung, die durch ein kontrolliertes Qualitätsmanagement während der Vorfertigung in der Industriehalle gewährleistet ist.

 

Erleben Sie Herrn Michael Lauer live auf der Fachkonferenz „Bau und Betrieb von Hotels 2019 D-A-CH“ am 19./20. September in München!

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