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Von fundamentaler Bedeutung – Architektur von Bildungseinrichtungen

Werner Frosch ist Architekt und Managing Director von Henning Larsen GmbH. Auf der Veranstaltung „Bau und Betrieb von Bildungseinrichtungen“ spricht er darüber, wie Architektur Spielen und Lernen prägt.

 

Herr Frosch, Stichwort Planung von Bildungseinrichtungen: Wie kann man neuen Lernkonzepten „Raum“ geben?

Die Architektur und die räumlichen Möglichkeiten sind von fundamentaler Bedeutung, wenn es um die Einführung und Entwicklung von neuen Lernkonzepten geht. Die Räume, in denen wir uns aufhalten, prägen sehr stark die Möglichkeiten, wie darin gearbeitet, gelernt oder gelehrt wird, und geben immer auch Beschränkungen. Das herkömmliche Klassenzimmer mit Frontalunterricht ist heute nur noch eines von vielen verschiedenen Settings. Einzel- und Gruppenarbeiten werden (auch in Hinblick auf die Erwartungen in Studium und Beruf) immer wichtiger. Das stellt natürlich auch Anforderungen an die Räume und die Architektur.

 

Die Anforderungen an die Räumlichkeiten können sich ändern: Was sind die größten Gefahren beim An- oder Umbau bei laufendem Betrieb?

Das Um- und An-Bauen im laufenden Betrieb ist immer eine logistische Herausforderung. Vor allem geht es um die Sicherheit der Schüler und der Mitarbeiter der Schule, also diese vor den Gefahren der Baustelle zu schützen und die Beeinträchtigungen durch z.B. Staub und Lärm zu vermeiden.

 

Und wie löst man das?

Durch ein detailliertes Konzept für den Bauablauf, das die verschiedenen Phasen der Baustelle abbildet. Für jeden Schritt muss ja sichergestellt werden, dass die Zugänglichkeit des Gebäudes, die Flucht- und Rettungswege immer gesichert sind. Und vor Allem durch viel Aufklärung und Information der Eltern, der Mitarbeiter und der Schüler.

 

Stehen sich das soziale Miteinander und das Digitale im Weg oder ergänzen sie sich?

Die Digitalisierung ist ja Fakt und wird sich immer mehr verstärken. Deshalb muss das Ziel sein, dass sich das Soziale und das Digitale ergänzen und gegenseitig unterstützen. 

 

Architektur und selbstorganisiertes und kreatives Lernen – wie beurteilen Sie die aktuellen Entwicklungen? Sind wir auf dem richtigen Weg?

Ja – natürlich. Sei es in München durch das Lernhauskonzept, das bei allen neuen Schulprojekten angewandt wird, oder andere gute und vorbildliche Beispiele, die das herkömmliche Klassenzimmer aufbrechen und neue Lern- und Lehrformen ermöglichen. Es ist einfach wichtig, vom normalen Frontalunterricht wegzukommen und Räume zu schaffen, die Möglichkeiten für Gruppen- oder Projektarbeit ermöglichen, Bewegung, und Konzentration stimulieren. Aber es geht hier nicht nur um die Gebäude. Auch der Lehrplan und die Lehrpädagogik muss sich verändern.

 

Erleben Sie Werner Frosch live auf der Fachkonferenz „„Bau und Betrieb von Bildungseinrichtungen“ am 5./6. Dezember 2019 in München.

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