Finanzwesen

„Panische Angst“ titelt die Wirtschaftswoche – gemeint sind Aufsichtsräte

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Professor Manuel Theisen ist Experte für Unternehmensführung und Herausgeber der Fachzeitschrift „Der Aufsichtsrat“. Er „meint, dass deutsche Aufsichtsräte ihre Aufgabe oft unterschätzen und sich überfordern“, so die Wirtschaftswoche vom 17.11.2014. Theisen sieht bei vielen Aufsichtsräten eine so große Angst vor persönlicher Haftung, dass sie die Arbeit des Vorstands eher behindern, als dass sie mit ihrer zielgerichteten Kontrolle das Unternehmen voranbringen.
Wer sich sicher in seinem Aufsichtsratsmandat bewegen möchte, benötigt Klarheit über seine Pflichten, nur so lassen sich Haftungsrisiken auf ein überschaubares Maß eingrenzen. Hier das dazu passende Seminar: Der Aufsichtsrat – Rechte, Pflichten, Haftung,

Und Professor Theisen findet, es gehöre auch etwas so „Banales‘ wie Teamfähigkeit zu einem guten Aufsichtsrat: „Nur weil alle Experten sind, funktionieren sie noch nicht zusammen“, warnt er. Das sei aber notwendig, weil die Fülle an Aufgaben nur noch im Team, zusammen mit anderen qualifizierten Leuten, bewältigt werden könne.

SAVE THE DATE – Kosten der EEG-Umlage auch in 2015 einsparen!

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Das kann eng werden: Energieintensive Unternehmen können, laut Gesetzentwurf, bis 30.09.2014 ihre Anträge für die EEG-Umlage für 2015 abgeben – allerdings wissen sie nicht, auf welcher Rechtsgrundlage sie dies tun. Denn die derzeit gültige EEG-Umlage ist von der EU als beihilferechtlicher Verstoß beurteilt worden, eine Neufassung ist notwendig und in Arbeit. Bis Ende Juni soll ein belastbares Gesetz auf den Weg gebracht sein.
Für Unternehmen bleibt nicht viel Zeit, die Neuregelung zu durchdringen und dann fristgerecht zu handeln. Deshalb bereiten wir derzeit ein brandaktuelles Seminar zum Thema vor, das am 02. Juli 2014 in Frankfurt/M oder am 11. Juli 2014 in München stattfinden wird.
Die Referenten der Kanzlei MPW Legal & Tax GbR haben einen exzellenten Überblick über die aktuellen Entwicklungen und werden die relevanten Änderungen zum Seminartermin so aufbereitet haben, dass die teilnehmenden Unternehmensvertreter alle für sie wichtigen Informationen praxisorientiert und gut verständlich präsentiert bekommen – SAFE THE DATE!

German CFOforum – das neue Programm!

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Das German CFOforum steht dieses Jahr unter dem Motto „Zukunftsmärkte und Erfolgsfaktoren für profitables Wachstum“. Das Programm dieses exklusiven Jahresforums bilden sorgfältig ausgewählte Erfahrungsberichte von qualitativ hochwertigen Praxisreferenten (Marc O’Polo, Phoenix Solar, DELO Industrie Klebstoffe, Sana Kliniken, Webasto, Henkel, FC Schalke 04, etc.). Als Highlight erwartet Sie der „Ausblick 2020“ zur zukünftigen Entwicklung der deutschen Wirtschaft von Dr. Kurt Demmer, Chefvolkswirt der IKB Deutsche Industriebank. Freuen Sie sich zudem auf einen Vortrag vom Bundesamt für Verfassungsschutz zum brisanten Thema „Wirtschaftsspionage – Die leise Bedrohung“!

Das German CFOforum bietet Ihnen zahlreiche Möglichkeiten, sich mit den Teilnehmern und Referenten der Veranstaltung auszutauschen. Diskutieren Sie aktuelle Themen und zukünftige Herausforderungen mit Entscheidungsträgern aus dem Finanzwesen und Controlling und profitieren Sie von neuen Ideen und Anregungen zur praktischen Umsetzung in Ihrem Unternehmen!

Jetzt anmelden und Frühbucherrabatt sichern!

Finanzexperte Prof. Dr. Max Otte im Interview

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Erleben Sie Prof. Dr. Max Otte live auf dem German CFOforum am 12. und 13. September 2012 in Starnberg. Melden Sie sich gleich an und wir gewähren Ihnen exklusiv 10% Preisnachlass mit dem Stichwort „Interview Otte“. Erfahren Sie mehr unter: www.germancfoforum.de

 

Von der Finanz- zur Eurokrise:
Ursachen, aktuelle Situation und Ausblick.
Interview mit Prof. Dr. Max Otte, Bestseller-Autor und Finanzexperte

Prof. Dr. Otte, Sie wurden mehrfach ausgezeichnet für Ihr erfolgreiches Value Investing an der Börse. Wie funktioniert dieser Ansatz?
Vereinfacht gesagt: billig kaufen, teuer verkaufen. Die Börse befindet sich aktuell auf dem Bewertungsniveau von 1998, die Unternehmen haben sich seit damals aber deutlich weiterentwickelt. Das ist das Kurspotenzial, das ich als Value Investor im Blick habe. Bevor ich eine Aktie kaufe, schätze ich den Substanz- und Ertragswert des Unternehmens – nicht mittels Discounted Cashflow – sondern anhand der langfristigen Umsatzzahlen, der Eigenkapitaldecke, der Kostenstruktur, der langfristigen Marktstellung im Wettbewerb und vieler anderer Faktoren. Letztlich bestimme ich so den fairen Wert der Aktie und kaufe, wenn sie unter diesem Kurs zu haben ist. Sobald sie den fairen Wert erreicht hat, verkaufe ich wieder.

Wie wirkt sich die Finanz- und Wirtschaftskrise auf Ihren Ansatz aus?
Eigentlich gar nicht, ich brauche nur ein paar mehr Nerven. Die Volatilität einer Aktie bewerte ich nicht als Risikomesser, sondern lediglich als das was sie ist: Als Kursschwankungsbreite. Und Kursschwankungen, auch die aktuellen, sind Ertragschancen. Aber es ist schon so, dass ich jetzt die Ertragschancen von Unternehmen noch konservativer bewerte, der von mir ermittelte faire Wert einer Aktie also tiefer liegt als in Börsenphasen mit klarem Aufwärtstrend. Was mich bei meinen Bewertungen übrigens überhaupt nicht interessiert, sind Analystenmeinungen. Die folgen oft letztlich eher ihrem Herdentrieb, als dass sie profund selber zu belastbaren Ergebnissen kommen, weil es oftmals Anfänger oder Spezialisten mit zu wenig Gesamtüberblick sind.

Finanzkrise, Eurokrise, Wirtschaftskrise – wer kann angesichts dieses Chaos heute noch an der Börse investieren?
Jeder, der seine Emotionen im Griff hat. Wer sich als völliger Laie an die Philosophie der Börsenlegende André Kostolany hält, kann nicht viel verkehrt machen: Drei bis fünf normale Unternehmen mit gutem Geschäftsmodell aussuchen, etwa DAX-Werte, kaufen und mindestens fünf Jahre liegenlassen. Wer bei Crashs allerdings nicht schlafen kann, sollte die Finger davon lassen und einen Europäischen oder Weltfonds wählen. Gefährdet sind Investoren mit etwas Wissen: Sie denken, sie haben schon ausreichend Erfahrung, aber ihnen fehlt oft die Fähigkeit des Hinterfragens. Halbwissen schafft leider eine Scheinsicherheit. Wenn jemand sagt, eine Aktie sei billig – dann muss die Frage folgen, warum sie das ist. Vielleicht gibt es ja einen guten Grund dafür. Um diese Frage richtig zu beantworten, braucht ein Investor sehr viel Erfahrung.

Apropos Crash – wie geht es weiter an der Börse?
Schwierig zu sagen. Im Grund ist die Lage in Europa besser als ihr Ruf, immerhin liegt unser Haushaltsdefizit nur bei 4,1% während es in den USA bei 10,8% liegt. Trotzdem haben die Ratingagenturen, parteiisch wie sie sind, die Länder Europas heruntergestuft und den USA ihr Triple A belassen. Das drückt weiterhin auf die Kurse. Es wird auch künftig zu Crashs kommen, auch wenn wir uns im Wesentlichen unverändert für die nächsten zwei bis drei Jahre noch so durchwurschteln werden. Es müsste sich strukturell etwas ändern, damit es zu einem stabilen Aufwärtstrend kommen kann. Ein richtiger Schritt in diese Richtung ist die Transaktionssteuer – das hat etwas mit Transaktionshäufigkeit und Leverage zu tun – trifft also vor allem die Zocker an der Börse und hat das Potenzial Spekulationsexzesse zu stoppen.

Was bedeuten die vielfältigen Krisen für die Finanzplanung in Unternehmen?
Sie stellen die Unternehmen vor große Herausforderungen. Es ist zwar eine selber herbeigeredete Panik, trotzdem macht sie die Refinanzierung für die Unternehmen schwieriger. Und die günstigen Aktienkurse hierzulande sorgen für billige Einstiegsmöglichkeiten der außereuropäischen Konkurrenz – General Electric will beispielsweise noch in diesem Jahr in Europa dazukaufen. Sie haben genügend Geld und können sich kostengünstig refinanzieren, so dass sie im zweistelligen Milliarden-Dollar-Bereich zuschlagen können. Das ist echter Mist.

Was muss seitens der EU geschehen, um die Unternehmen zu entlasten?
Wir müssen die Luft aus der Euro-Verteidigungsblase nehmen. Griechenland muss aus dem Euro austreten, den Schuldenschnitt einleiten und kann dann für die Drachme problemlos Anschlusskredite der EU erhalten. Griechische Banken und Milliardäre wären die Leittragenden. Derzeit wackelt der Schwanz mit dem Hund. Auch Spanien und Portugal brauchen eine Austrittsoption. Letztlich benötigen wir das geordnete Insolvenzverfahren, wie im Privatrecht, auch für Länder. Außerdem ist die Schuldenbremse fatal und kontraproduktiv. Bei sinkender volkswirtschaftlicher Leistung zu bremsen, ist verkehrt. Besser wäre eine Teilverstaatlichung der Banken, wie bei der Commerzbank. Sobald sie wieder gut aufgestellt sind, ist ja die Reprivatisierung möglich. Das derzeitige Vorgehen, Kredite für marode Banken zu vergeben, belohnt die Aktionäre der Banken und die dortigen Verantwortlichen, die letztlich in ihrem Job versagt haben. Wer den Mist verzapft hat, soll auch haften.

Was müssen CFO und Controller heute mehr leisten als noch vor 20 Jahren?
Das operative Controlling einer Firma hat sich durch die Informationstechnologie massiv verändert. Es geht also heute um lückenlos und perfekt gesteuerte Informationen und Überwachung. Hinzu kommen die massiv gestiegenen gesetzlichen Anforderungen. Das hat schon was von neuer Art Planwirtschaft mit stark eingeschränkten Gestaltungsfreiräumen. Letztlich ist der CFO heute allein schon durch die Vorgaben die zweitwichtigste Person im Unternehmen. Das war früher anders. Neben ihrem umfassenden fachlichen Können müssen CFO und Controller auch verschiedene Positionen zusammenführen, also führungstechnisch fit sein und die Compliance im Griff haben. Ganz schön anspruchsvoll.

Nutzen Sie die Möglichkeit auf unserem German CFOforum 2012 persönlich mit Herrn Prof. Dr. Max Otte über aktuelle Themen und zukünftige Entwicklungen zu sprechen. Als Keynote Referent wird er sich dem Thema „Von der Finanz- zur Eurokrise: Ursachen, aktuelle Situation und Ausblick“ widmen und steht Ihnen auch während der Veranstaltung in unseren zahlreichen Networking-Möglichkeiten für Ihre Fragen zur Verfügung.

Melden Sie sich gleich an und wir gewähren Ihnen exklusiv 10% Preisnachlass mit dem Stichwort „Interview Otte“. Erfahren Sie mehr unter: www.germancfoforum.de

Bei Rückfragen freue ich mich von Ihnen zu hören:
Jens Frenkel | Konferenz-Manager
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