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Seminar: Krankheitsbedingte Fehlzeiten

Gesprächsführung und konsequente Handlungsoptionen

Bewertung:
Kosten:

Inhalte des Seminars "Professioneller Umgang mit krankheitsbedingten Fehlzeiten"


KRANKE MITARBEITER – WAS TUN?

Hohe Krankenstände stellen Führungskräfte und Organisationen vor große Herausforderungen. Unternehmen müssen durchschnittlich ca. drei Wochen pro Jahr auf einen Beschäftigten verzichten – zusätzlich zu Feier- und Urlaubstagen. Häufig werden diese Zeiten auch noch überschritten. Diese Fehlzeiten treffen alle Unternehmensgrößen, sind aber für kleinere Unternehmen besonders belastend, da ihre vergleichsweise geringe Personaldichte nur wenig Spielraum für einen innerbetrieblichen Ausgleich der Ressourcen lässt.


GESPRÄCHE, ALTERNATIVE ARBEITSPLÄTZE ODER KÜNDIGUNG

Es gibt diverse Maßnahmen, um den Krankenstand zu senken. Greifen sie nicht, gilt zwar generell, dass eine Krankheit des Arbeitnehmers allein für sich kein Kündigungsgrund ist. Aber: Eine damit verbundene Arbeitsunfähigkeit und die daraus resultierenden Fehlzeiten können durchaus eine Kündigung des Arbeitsverhältnisses rechtfertigen.

WICHTIG ZU WISSEN: Ohne BEM ist jede krankheitsbedingte Kündigung unwirksam!


Zeitlicher Rahmen 

9.30 Beginn des ersten Seminartages 

8.00 Beginn des zweiten Seminartages

13.00 Gemeinsames Mittagessen

16.00 Ende der Seminartage

Am Ende des ersten Seminartages laden wir Sie herzlich ein zum Dialog mit dem Referenten und Teilnehmern – eine Gelegenheit für Erfahrungsaustausch, Networking und Kontakte am Rande der Veranstaltung.

Kommunikations- und Kaffeepausen werden im Verlauf des Seminars festgelegt.


Das Seminarprogramm

ARBEITSRECHT: Diese Vorgaben MÜSSEN Sie beachten, wenn Sie wirksam handeln wollen.

Erforderliche Sorgfalt bei der Einstellung und späteren personellen Maßnahmen

  • Fragerechte des Arbeitgebers zur ausreichenden  Gesundheit
  • Der Einsatz des Betriebsarztes


Klärung der Anforderung der Stelle

  • Bedeutung des Anforderungsprofils der Stelle
  • Weiterbeschäftigung des Mitarbeiters trotz AU-Bescheid


Unterschiede zwischen Krankheit und Arbeitsunfähigkeit (AU)

  • Gemeinsame Schnittmengen und Unterschiede
  • Die Richtlinien über Beurteilung der AU
  • Die Teil-AU und Möglichkeit des Mitarbeitereinsatzes


Das möglicherweise fehlerhafte AU-Attest und zulässige Reaktion des Arbeitgebers

  • Offenkundige Fehler des Arztes
  • Entkräftung der Beweiskraft des Attestes bei widersprüchlichem Verhalten
  • Verfahren bei häufigen Ersterkrankungen


Wichtige Fragen aus dem Entgeltfortzahlungsrecht

  • Melde- und Nachweispflichten
  • Monokausalität der Krankheit, Risiko- und Sportunfälle


Häufige Krankmeldungen

  • Klärendes Gespräch, Smart-Technik/Faktorenanalyse
  • Relevante Fragen an arbeitsunfähige Mitarbeiter
  • Krankengesprächsdokumentation


Der langfristig kranke Mitarbeiter

  • Hilfsmöglichkeiten und Reaktionsfelder
  • Der Anspruch auf den leidensgerechten Arbeitsplatz
  • Aktionen nach Ablauf des Krankengeldbezugs


Der Spezialfall

  • Burnout, Alkohol-, Drogen-, Medikamentenmissbrauch
  • Arbeitgeberschutzpflichten und -einwirkung

 

SPECIAL

Das Recht zur krankheitsbedingten Kündigung

  • Negative Prognose der Krankheit
  • Berücksichtigung des Gebots der Verhältnismäßigkeit
  • Betriebliche Auswirkung hoher Fehlzeitraten
  • ACHTUNG!  Formfehler bei fehlzeitenbedingter Kündigung

 

PRAXIS: Das „Betriebliches Eingliederungsmanagement“: BEM als Kernelement aller Handlungsoptionen.

Ziele des Verfahrens

  • Gründe der gesetzlichen Regelung
  • Organisation und Struktur des Ablaufs


Voraussetzung des Betrieblichen Eingliederungsmanagements

  • Mindestens 6-Wochen-Arbeitsunfähigkeit
  • Zustimmung des Betroffenen


Mitteilungspflichten gegenüber der Arbeitnehmervertretung

  • Info über einladungspflichtige Personen
  • Zeitpunkt des Gesprächs
  • Information an den Schwerbehindertenvertreter


Inhaltlicher Ablauf des Verfahrens

  • Sinn und Zweck eines BEM-Teams
  • Einladung zum Gespräch und Erläuterung des Verfahrens gegenüber dem Mitarbeiter
  • Evtl. Vorgespräche mit dem Betriebsarzt
  • Beteiligung oder Ausschluss des Fachvorgesetzten  und des Betriebsrates
  • Einbindung externer Stellen
  • Das Abschlussprotokoll des Gesprächs und Form der Aufbewahrung


Das ärztliche Eingliederungsverfahren

  • Häufiges Ergebnis des BEM-Verfahrens
  • Pflicht des Arbeitgebers zur Kooperation
  • Die Suche nach einem leidensgerechten Arbeitsplatz


Stellung des kranken Mitarbeiters bei Ablehnung des BEM

  • Die sogenannte neutrale Folge der Ablehnung
  • Androhung der (Änderungs-)Kündigung


Betriebsvereinbarung für das Verfahren

  • Vorteile und Nachteile der BV
  • Durchsetzung der BV über die Einigungsstelle?
  • Erörterung der Alternativen


Wichtige aktuelle Rechtsprechung zum BEM

  • Wie müssen wir einladen?
  • Wie erfolgt die Information über die Folgen der  Nichtwahrnehmung?
  • Welche Datenschutzbestimmungen sind einzuhalten?


Weitere betrieblich-präventive Maßnahmen zur Reduzierung von AU-Zeiten

  • Arbeitsschutzausschuss
  • Gesundheitsreporting
  • Sachgerechtes Meldeverfahren
  • Mitarbeiterbefragung und Benchmarking
  • Gefährdungsanalyse und Gesundheitszirkel

 

ÜBUNG

Gesprächsführung im BEM-Verfahren

  • Sachgerecht empathische Argumentation des  Arbeitgebers
  • Reaktion auf Einwände des Mitarbeiters
  • Vorgehen bei Deadlock-Situationen

Die Teilnehmer erhalten hier die Möglichkeit – optional - die schwierige Gesprächsführung im BEM-Gespräch unter fachkundiger Anleitung zu üben.

Dr. Frank Wetzling zeichnet sich durch seine umfassende Praxiserfahrung als Personaler in namhaften Unternehmen und gleichzeitiger Expertise als Fachanwalt im Arbeitsrecht aus!


Weitere betrieblich-präventive Maßnahmen zur Reduzierung von AU-Zeiten

  • Arbeitsschutzausschuss
  • Gesundheitsreporting
  • Sachgerechtes Meldeverfahren
  • Mitarbeiterbefragung und Benchmarking
  • Gefährdungsanalyse und Gesundheitszirkel

Teilnehmerstimmen des Seminars "Professioneller Umgang mit krankheitsbedingten Fehlzeiten"

"Anregend und motivierend"

Huthwelker; Universitätsklinikum Düsseldorf

"durch die Praxisnähe eine sehr gute Umsetzung/Anwendung im Alltagsgeschäft möglich"

H. Eifert; M Beteiligung + Beratung

„Es ist nie zu spät, mehr davon!“

Waldemar Frychel, Fraport AG

„Sehr umfangreich, kurzweilig, interessant, Erwartungen weit übertroffen, Themen kann ich gut mitnehmen.“

Dirk Luthringshauser, Pfalzwerke Netz AG 

 „Rundherum gelungen“

Frank Vieweg, Otto Fuchs KG

Die Gebühr für die zweitägige Veranstaltung beträgt € 1.995,- zzgl. gesetzlicher MwSt. Die Teilnahmegebühr enthält Arbeitsunterlagen, Getränke, Kaffeepausen und Mittagessen. Jede Anmeldung wird von Management Forum Starnberg GmbH schriftlich bestätigt. Sollte mehr als eine Person aus einem Unternehmen an diesem Seminar teilnehmen, gewähren wir dem zweiten und jedem weiteren Teilnehmer 10% Preisnachlass. Die Teilnahme an der Veranstaltung setzt Rechnungsausgleich voraus. Programmänderungen behalten wir uns vor. Mit Ihrer Anmeldung erkennen Sie unsere Teilnahmebedingungen an.

Mit Ihrer Anmeldung erkennen Sie unsere Teilnahmebedingungen an.

EXZELLENTE VERANSTALTUNGEN

FÜR ANSPRUCHSVOLLE TEILNEHMER

Management Forum Starnberg ist der Premiumanbieter für Seminare und Veranstaltungen für Geschäftsführung, Management und Führungskräfte. Die Teilnehmer unserer Veranstaltungen nutzen das Expertenwissen unserer Trainer, erreichen ihre Ziele mit der höchstmöglichen Qualität und werden zu herausragenden Profis in ihrem Bereich. 

In 25 Jahren erfolgreicher Organisation und Veranstaltung von erstklassigen Seminaren haben wir uns dabei als Spezialist positioniert, der seinen Kunden einen ausgezeichneten Service bietet, der unsere Veranstaltungen von Beginn an bis über das Ende hinaus zu einem ganzheitlichen Erfolgserlebnis macht. Mit uns gewinnen Sie Entscheidungs- und Handlungssicherheit, erweitern Ihr Wissen und Ihre Kompetenzen und meistern Ihre Herausforderungen effizient und erfolgreich.

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