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Corona: Nach der ILLUSION kommt die BEWÄLTIGUNG, kommt die ERNEUERUNG.

von Sigrid Gillmeier-Dirks

 

Führungskräfte müssen gerade jetzt - in der Corona-Krise - Balance halten in durchaus bewegten Zeiten! Was macht es uns so schwer, Krisen als Krisen anzuerkennen und uns unserer Verletzlichkeit zu stellen? Es sind die typischen Selbstillusionen und Denkroutinen, die uns jetzt in der Krise auf die Füße fallen bzw. von denen es sich zu befreien gilt, da sie keinen echten Halt bieten, sondern nur die Verdrängung fördern:

 

1. Fortschrittsillusion

Wir denken, die Zukunft sei eine Fortschreibung der Vergangenheit, nur besser.

2. Kontrollillusion

Wir denken, unser Leben durch Selbstdisziplin und Kontrolle lenken zu können und leiden massiv unter dem Kontrollverlust.

3. Leistungsillusion

Wir denken, Leistung lohnt sich. Wenn man nur hart genug arbeitet, stellt sich auch der Erfolg ein.

4. Erfolgsillusion

Wir denken, großer Erfolg ist überwiegend dem eigenen Wirken zuzuschreiben, günstige äußere Bedingungen werden unterschätzt, eigene Erfolgschancen überschätzt.

 

Der Krisenbewältigungsprozess verläuft in typischen Phasen (Kotter-Kurve). Wenn man den verstanden und für sich reflektiert hat, wird der Blick frei für eine kraftvolle Neuorientierung der Menschen, Abteilungen und Unternehmen. Mit diesem Wissen im Hinterkopf sind Sie als Führungskraft Vorbild und führen Ihre Mitarbeiter mit Verständnis und Mitgefühl auf kraftvolles Terrain. Folgende Phasen sind typisch für Veränderungsprozesse:

 

1. Phase: Leugnen/Verneinen

Nicht wahrhaben wollen, „es wird schon nicht so schlimm werden“ (am Beispiel Corona: "Im Sommer gibt es bestimmt einen Impfstoff, dann ist alles wieder beim Alten“)

2. Phase: Sich ärgern, in den Widerstand gehen

Zornig auf die, die alles noch schlimmer gemacht haben, Suche nach Schuldigen (Corona: Chinesen, Politiker, die anfänglich verharmlost haben und jetzt schwere Beschränkungen auflegen; Neid auf die wenigen, denen es in der Krise existenziell besser geht); Versuch mit viel Selbstbehauptung die Entwicklung aufzuhalten („ohne mich“)

3. Phase: Aufbäumen, Verhandeln

Erkennen, dass der Widerstand zwecklos ist; Verhandeln mit unserem Schicksal (Corona: „Wenn wir jetzt nur schneller und disziplinierter sind, dann werden wir durch die Krise kommen, ohne wirklich was verändern zu müssen.“)

4. Phase: Verzweifeln

Anerkennen der Krise und, dass nichts mehr so sein wird, wie es war… alles ist getan bzw. versucht worden, es gibt nichts mehr zu tun (Corona: "Was wird noch da sein, wenn wir in eine Rezession stürzen, meine Firma, meine Kunden, Mitarbeiter, Freunde etc..“); der Wendepunkt ist erreicht.

5. Phase: Neuorientierung und Erneuerung

„Wir machen was aus der Krise“, „auf Experten können wir in dem Fall nicht hoffen“; Fragen, die daraus hervorgehen lauten: Wie kann ich die Angst bewältigen, realistisch nach vorne blicken und auf welche meiner Stärken kann ich bauen, wie kann ich mich neu erfinde?

 

ERGO: Voraussetzung für die Stabilität in der äußeren, wirtschaftlichen und physischen Krise ist die BEWÄLTIGUNG DER INNEREN KRISE! Finden Sie mit uns auf einem ganz besonderen Business-Seminar individuelle Antworten auf die Fragen

  • Welche Haltungen und Einstellungen helfen uns, die Krise nicht nur zu überstehen und danach in ein „weiter so“ überzugehen, sondern persönlich daran zu wachsen mit einem besseren Blick auf unsere Stärken, inneren Werte und unseren unbezwingbaren Kern?
  • Wie können wir die Erfahrung persönlicher Verwundbarkeit als Chance zum persönlichen Wachstum nutzen?
  • Wie können wir die Einstellung zur Krise selbststeuern, aus der Erstarrung bzw. dem Reflex zur echten Reflexion?
  • Wie können wir als Führungskräfte unsere Selbstführungskompetenz und Selbstwirksamkeit erhöhen?

 

Erleben Sie diese und weitere Themen live auf dem Seminar „Balance halten in bewegten Zeiten“ am 4.-7. August 2020 im Kloster Seeon. www.kloster-seeon.de

www.management-forum.de/balance

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