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Innenansichten: Die Chronik einer Reise

Ich lade Sie ein, mich auf meiner Reise zu begleiten. Sie begann im März 2020 mit dem plötzlichen Einfall des Corona Virus in unsere Welt. Die Spielregel: Es gibt keinen vorgezeichneten Weg, keinen Routenplaner. Das Ziel: die glückliche Ankunft in einer „schönen neuen“ Welt im Frühjahr 2021. Was ich auf der ersten Etappe – von Mitte März bis Mitte April - erlebt habe und ab jetzt erleben werde, will ich in diesem Blog mit Ihnen teilen. Ich freue mich über zahlreiche Reisebegleiter, gerne auch Wegweiser und Kommentatoren.
 
Was war – was ist – was wird sein?

 

Etappe 9

Freude. Ich bin stolz auf die Meditations-Gruppe und auf mich – wir haben die drei Wochen Challenge nicht nur durchgehalten, sondern auch genossen und viel mitgenommen. Eines der zentralen Themen dabei ist Dankbarkeit. Wir wissen es eigentlich alle, gelebte Dankbarkeit erleichtert das (Zusammen)Leben. Genauso klar ist es, dass das Gefühl der Dankbarkeit nicht immer vorhanden ist. Gerade unter Druck, bei Stress, Sorgen oder Ängsten kann es sich schon mal ins Gegenteil verwandeln. Fragen wie „Warum gerade ich?“, „Warum jetzt/nicht jetzt?“ …. tauchen auf. Obwohl ich mich als mittlerweile recht bewussten Menschen einschätze, sind auch mir diese Momente nicht fremd. Daher habe ich entschieden, dass ich eine meiner drei Lieblings-Meditationen täglich – ja, auch wenn es regnet, die Sonne scheint oder … - zu machen und so zum Gefühl der Dankbarkeit zurückzukehren. Das Resultat ist … mehr Freude!

 

Eine weitere Haltung ist mir diese Woche wiederbegegnet und hat mich gedanklich begleitet. Und dazu die Frage, wie diese eigentlich altmodische Tugend heute dazu beitragen kann, die Welt und das Leben ein Stück besser zu machen. Aufmerksam gemacht hat mich ein aus meiner Sicht absolut sehens- und hörenswerter LinkedIn-Post von Wolfgang Jenewein (Prof. an der Universität St. Gallen) – danke an Martina fürs Teilen. Worum geht es da? Um Demut. Ja, richtig gelesen. Ich gebe zu, dass ich mich mit dem Begriff und den damit verbundenen Gedanken und Gefühlen schwertue. Ein Grund mehr, sich damit auseinanderzusetzen. Demut hat doch den Beigeschmack des „sich klein machen“. Wolfgang Jenewein aber bringt ganz andere Seiten zum Vorschein. Er sieht diese Haltung als objektiv, wertschätzend und offen. In weiten Teilen genau das Gegenteil von einigen uns allen bekannten Staatslenkern und daher überlegenswert. Für mich gilt das allerdings nur solange, wie wir – v.a. wir Frauen – uns auch selbst wertschätzen, uns erlauben und ermuntern, „groß“ zu denken.  

 

Zu den bekannten und bewährten zehn Geboten würde ich, wenn ich denn könnte, ein elftes hinzufügen wollen. Freundlichkeit. Darüber habe ich diese Woche weder meditiert noch gelesen. Die Grundeinstellung der Freundlichkeit ist mir ein Herzensanliegen. Bei vielen – allen? – von uns liegen gerade jetzt oft die Nerven blank, aus unterschiedlichen, immer nachvollziehbaren Gründen. Und auch ich spüre, dass mein Verhalten gegenüber dem Außen, den Anderen unter der Anspannung zu leiden droht oder tatsächlich leidet. Daher habe ich mich entschieden, das Gebot der Freundlichkeit umzusetzen: Ein Lächeln – das geht auch unter der Maske, ein Kompliment, Fröhlichkeit in der Stimme bei Telefonaten. Alles Kleinigkeiten, aber sie verändern die Stimmung, bringen Freude. Und wenn wir das alle gemeinsam tun ….

 

Zum Schluss zurück noch einmal zur „Wertschätzung“. Ich habe vor einiger Zeit eine längere E-Mail an den bayerischen Wirtschaftsminister geschrieben, um ihm und dem Kabinett die Situation von uns und unserer Branche zu schildern. Viel erwartet hatten wir uns nicht, ich war daher positiv überrascht, einen echten Brief aus dem Ministerium zu erhalten. Der dazu noch ausführlich auf unsere Nachricht einging. Auch wenn es selbstverständlich keine Lösungen gab, so doch ein Gefühl der Wertschätzung.

 

Ich wünsche uns allen einen guten Umgang miteinander und viel Freude!

Herzlichst

Elke Wiedmaier

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