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Innenansichten: Die Chronik einer Reise

Ich lade Sie ein, mich auf meiner Reise zu begleiten. Sie begann im März 2020 mit dem plötzlichen Einfall des Corona Virus in unsere Welt. Die Spielregel: Es gibt keinen vorgezeichneten Weg, keinen Routenplaner. Das Ziel: die glückliche Ankunft in einer „schönen neuen“ Welt im Frühjahr 2021. Was ich auf der ersten Etappe – von Mitte März bis Mitte April - erlebt habe und ab jetzt erleben werde, will ich in diesem Blog mit Ihnen teilen. Ich freue mich über zahlreiche Reisebegleiter, gerne auch Wegweiser und Kommentatoren.
 
Was war – was ist – was wird sein?


Etappe 24
 

Was eine Woche! Voll, fast übervoll mit Erlebnissen. Chronologisch waren das: 1. der Führungsworkshop am Freitag und Samstag in Schenna und 2. die Fachkonferenz „Future OP“ am Montag und Dienstag in Essen. Dazwischen ein kurzer Stopp in Starnberg, Koffer ein- und auspacken und eine lange Bahnfahrt … mit Hindernissen.


Und damit will ich heute anfangen, das eher Ärgerliche schnell abarbeiten. Geht es nur mir so, dass jedes Mal, wenn ich eine längere Strecke mit dem Zug fahre, etwas wenig Angenehmes vorfällt. Was war? Zunächst 30 Minuten Verspätung bei der Abfahrt in München, das an einem Sonntag Mittag mit wenig Verkehrsaufkommen und Passagieren. Dann fuhr der Zug nicht wie gebucht direkt nach Essen. Nein, für eine von einem LKW lädierte Brücke kann die DB nichts. Für die miserable Kommunikation aber schon. Hätte ich mich nicht selbst gekümmert, hätte ich nicht erfahren, dass ich in Düsseldorf in die S-Bahn umsteigen muss. Kurzer Exkurs: Für den Rückweg fand meine Kollegin „zufällig“ im Netz, dass der Wagen, in dem wir unsere Sitzplatzreservierung hatten, gestrichen wurde. Nachdem sich also mit dem Umsteigen und der Verspätung meine Reisezeit deutlich verlängert hatte, saß ich in einem angenehm leeren und kühlen (!) Zug und … bekam irgendwann Hunger. Auf in den Speisewagen oder das Bordbistro mit dem Erfolg, dass durch einen Stromausfall kein warmes Essen zubereitet werden konnte. Irgendwie macht das keine nachhaltige Lust auf Bahnfahren. Aber ich versuche es weiter – im November nach Frankfurt.

Jetzt aber zu den schönen Dingen! Das Führungsseminar unter der Leitung von Birgit Ströbel und Andreas Käter von LNE war überaus anregend und inspirierend. Dass es dazu auch fordernd war, empfinde ich dabei als positiv. Die beiden sorgten mit Professionalität, Erfahrung, Fachwissen und Zugewandtheit für sehr viel Food for Thought. Mit der Mischung der Teilnehmer – man kann sich weder bewerben noch anmelden – entstand eine produktive Atmosphäre. Wir waren nicht nur aus verschiedenen Branchen, sondern auch sehr unterschiedliche „Typen“, jede/r ging an die Aufgaben anders heran, aber immer mit großer Wertschätzung und Respekt für die Wesensart der/s anderen. Der Blick über den eigenen Horizont lohnt sich immer. Eine tolle Erfahrung, die mich zum Nachdenken über meine persönliche Art zu Führen brachte und bringt. Und darüber hinaus auch über die in unserem Unternehmen insgesamt. Wir sind bereits dazu im Gespräch. Für mich persönlich habe ich noch eine Aufgabe mitgenommen: meine Rollen. In jedem Bereich meines Lebens (Familie, Beruf, Freundschaften ….) nehme ich mehrere Rollen ein. Und ich finde es sehr sinnvoll, diese regelmäßig zu überprüfen: Welche sind es in welchem Bereich? Wo empfinde ich sie als zu viele? Welche will und kann ich gut ausfüllen? Und was kann weg?!!! Ein aus meiner Sicht sehr gutes Instrument für Selbstfürsorge. Auch wenn es leichter war, in der herrlichen Umgebung, in den schönen Räumlichkeiten quasi in einer Blase zu arbeiten als wieder im Alltag, ich bleibe dran.
 


Schönes Erlebnis Teil 2: Auch meine zweite Konferenz im September war ein Erfolg. Der „Future OP“ lief wunderbar glatt. Wieder bestätigten Teilnehmer und Referenten, wie bereichernd es ist, sich live zu treffen und auszutauschen. Wir hatten gute Vorträge – danke auch für das leidenschaftliche Grußwort von Prof. Werner, Vorstand Universitätsmedizin Essen – eine tolle Besichtigung – OPs können schön sein – und inspirierende Gespräche. Etwas hat mich allerdings schockiert: Wir waren die einzigen Gäste im Hotel. Was das für ein Businesshotel in einer Metropolregion im September bedeutet … Auch wieder eine „Blase“: Bei uns im Süden war die letzten Monate quasi jeder Heuschober ausgebucht nach dem Motto „Ferien in Deutschland“. In den Stadthotels sieht das ganz anders aus. Besorgniserregend. Ich drücke allen, die sich so einsetzen, die Daumen, dass sie durchhalten, bis die Zeiten anders und besser werden.


Herzlichst
Elke Wiedmaier

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