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Innenansichten: Die Chronik einer Reise

Ich lade Sie ein, mich auf meiner Reise zu begleiten. Sie begann im März 2020 mit dem plötzlichen Einfall des Corona Virus in unsere Welt. Die Spielregel: Es gibt keinen vorgezeichneten Weg, keinen Routenplaner. Das Ziel: die glückliche Ankunft in einer „schönen neuen“ Welt im Frühjahr 2021. Was ich auf der ersten Etappe – von Mitte März bis Mitte April - erlebt habe und ab jetzt erleben werde, will ich in diesem Blog mit Ihnen teilen. Ich freue mich über zahlreiche Reisebegleiter, gerne auch Wegweiser und Kommentatoren.
 

Was war – was ist – was wird sein?

 

Etappe 33

 

Drehzahl. Wir mussten - wie viele von Ihnen auch - die Aufgaben der letzten Monate in einer Art Daueranspannung bewältigen. Adrenalin pur und das jeden Tag. Jetzt, wo langsam etwas Ruhe einkehrt, wir einfach nicht viel machen können, merke ich, wie viel mir die Zeit abverlangt hat. Und wie schwer ich mich gleichzeitig damit tue, mich dieser neuen Situation, die ich als-Schwebezustand empfinde, anzupassen. Mein System hat sich an die hohe Drehzahl gewöhnt, will am liebsten einfach weitermachen, wobei ich mir völlig darüber im Klaren bin, dass das kein Dauerzustand sein kann und darf. Also, was tun? Einige Tage ausspannen in der Natur, in einem schönen Hotel, Skifahren, in die Sonne fliegen oder als kleine Flucht ein Besuch in der Sauna, eine Massage, eine Kosmetikbehandlung – ist alles nicht. Nachdem ich gerade Jammerfasten mache, werde ich nicht darüber klagen, schimpfen oder nörgeln. Eine gewisse Sehnsucht zum Ausdruck zu bringen, ist aber sicher erlaubt. Und ich weiß aus Gesprächen, dass es vielen meiner Freunde ebenso ergeht. Wir halten durch, machen Ballett, Yoga und Meditation zuhause, lesen viel, schauen Filme, telefonieren … Das Schönste sind für mich aber die privaten Treffen im kleinen Kreis, ob auf einen Wein oder ein Essen. Das Zusammensein zählt. Ich denke, das wird auch mein Weihnachten prägen – wie auch immer es aussehen wird.

 

Ehrlichkeit. Soweit die Bestandsaufnahme zu meiner persönlichen Situation zum jetzigen Zeitpunkt. Über das Ergebnis muss ich mich nicht zwangsläufig freuen, darf es aber als Inspiration für neue Ideen und als Ansporn für deren Umsetzung nehmen. Und das geht nicht ohne … Ehrlichkeit. Wir sprechen in meinem Freundeskreis gerade viel darüber. Wir halten uns natürlich alle für grundsätzlich ehrlich und das sicher zu Recht. Aber wie sieht das im Detail aus? Sind – aus unserer Sicht kleine – Notlügen akzeptabel? Ich denke dabei an das Kleid, die Frisur, … - kennt sicher jede/r. Oder bedeutet Ehrlichkeit in letzter Konsequenz eine glasklare Stellungnahme, die die oder den anderen enttäuschen oder verletzen könnte? Umgekehrt, wie gehen wir mit ehrlichen, uns unangenehmen Aussagen oder Positionen um? Gerade jetzt, wo bei vielen das Nervenkostüm deutlich strapazierter ist als normalerweise. Schaffe ich es, in einen konstruktiven Dialog zu gehen, oder werde ich wütend und blocke ab? Diese Fragen stellen wir uns gerade auch im Unternehmen. Wir denken, dass wir z.B. im Bereich Streitkultur, deren Basis Ehrlichkeit ist, noch zulegen können. Vielen Dank an meine Kollegin Gundula, die an diesem Thema dran ist und bleibt. Gesunde Auseinandersetzungen in der Sache, die sich nie auf eine Person und ihre individuellen Eigenschaften beziehen, führen zu einer besseren Zusammenarbeit und damit zu schöneren Projekten.

 

Schönheit. Das Wort schön habe ich nicht zufällig im Zusammenhang mit Projekten verwendet. Schönheit begegnet uns als Kriterium in fast allen Lebensbereichen. Bei Menschen, Landschaften, Orten …., sie ist das Ziel vielfältiger Bestrebungen. Für mich auch bei einem Projekt: Ein Bestandteil von Schönheit ist Harmonie. Und diese kann ich bei einem Projekt empfinden – bei einem mehr, beim anderen weniger. Wenn von der Konzeption über die Abstimmungsgespräche bis zum tatsächlichen „Event“ alles leicht geht. Eben Harmonie herrscht. Ich habe mir für meine Veranstaltungen 2021 vorgenommen, noch mehr auf diese Harmonie zu achten und daran zu arbeiten. Ich bin ganz sicher, dass nicht nur ich daran noch mehr Freude haben werde, sondern auch alle Beteiligten. Wer sich ausführlicher mit dem Thema Schönheit beschäftigen möchte, dem empfehle ich gerne das Buch der wunderbaren Philosophin Rebekka Reinhard: Schön!

 

Herzlichst
Elke Wiedmaier

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