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Innenansichten: Die Chronik einer Reise

Ich lade Sie ein, mich auf meiner Reise zu begleiten. Sie begann im März 2020 mit dem plötzlichen Einfall des Corona Virus in unsere Welt. Die Spielregel: Es gibt keinen vorgezeichneten Weg, keinen Routenplaner. Das Ziel: die glückliche Ankunft in einer „schönen neuen“ Welt im Frühjahr 2021. Was ich auf der ersten Etappe – von Mitte März bis Mitte April - erlebt habe und ab jetzt erleben werde, will ich in diesem Blog mit Ihnen teilen. Ich freue mich über zahlreiche Reisebegleiter, gerne auch Wegweiser und Kommentatoren.
 
Was war – was ist – was wird sein?

 

Etappe 10

Gänsehaut! In einer Hauruck-Aktion hat es unsere Kollegin Petra geschafft, dass wir nicht nur in Gedanken sondern mit einer leuchtenden Präsenz bei der Night of Light dabei waren. Auf unsere Initiative hin und unterstützt von Subsonic Veranstaltungstechnik – übrigens absolut empfehlenswert! – und der Stadt Starnberg haben wir am Abend des 22. Juni den Starnberger Kulturbahnhof in ein rot strahlendes Kunstwerk verwandelt. Es sah fantastisch aus! Autos hielten an, Menschen blieben stehen, machten Fotos, wir kamen ins Gespräch. Als wir uns entschieden hatten mitzumachen, waren ca. 250 Unternehmen auf der Liste, am Ende waren es über 8.000 Unternehmen in Deutschland und angrenzenden Ländern aus der Veranstaltungsbranche, die so auf ihre Extremsituation aufmerksam machten. Ein tolles Beispiel für Solidarität. Ich konnte sie förmlich spüren. Jetzt hoffen wir, dass wir und unsere Bedeutung für Wirtschaft und Gesellschaft gesehen werden und die notwendige Unterstützung auch unsere Branche erreicht. Selbstverständlich warten wir dabei nicht auf „alles Gute kommt von oben“, sondern sind sehr aktiv, unsere Planung für 2021 aufzustellen und unser Unternehmen für das, was kommen mag, bestmöglich vorzubereiten.

 

Neben diesem wunderbaren Erlebnis gab es für mich auch den „Aufreger der Woche“. Auch dieser hat mit Solidarität oder dem Mangel daran zu tun. Ich bin entsetzt und verärgert über die Geschehnisse in Gütersloh und an anderen Orten. Zum einen ist es aus meiner Sicht schlicht fahrlässig, wie leichtfertig mit der Gefahr einer Ausbreitung des Virus umgegangen wurde. Die meisten von uns sind sorgsam, rücksichtsvoll und vorsichtig, halten sich – ob davon überzeugt oder nicht – an die geltenden Regeln. Und wir können erwarten, dass das auch Unternehmen tun. Wir denken bei uns über Mindestabstände, Hygienemaßnahmen und so weiter in unserem Büro nach, wenn die Mitarbeiter langsam wieder mehr vor Ort sind. Und was passiert in der Lebensmittelindustrie? Anstatt „Die Pest“, die gerade sehr en vogue ist, empfehle ich heute das Buch „Der Dschungel“ von Upton Sinclair, ein sozialkritisches Werk über die Zustände in den Schlachthöfen in Chicago Ende des 19. Jahrhunderts, die Lebensumstände und Schicksale der dort arbeitenden Menschen, übrigens zumeist Einwanderer mit der Hoffnung auf ein besseres Leben. Ein zutiefst erschütterndes und schockierendes Buch, keine leichte „Kost“. Ich finde es erschreckend, dass wir es in mehr als 100 Jahren als Menschheit nicht geschafft haben, diese Zustände vollständig zu beenden. Noch immer leiden Menschen und Tiere unter der Art und Weise, wie wir unsere Lebensmittel produzieren. Ob es durch Corona nicht nur zu einem Umdenken sondern auch zu Taten und echter Veränderung kommt … ich wünsche es mir. Auch unter dem eigennützigen Aspekt des „du bist, was du isst“.

 

Jetzt kommt ein etwas holpriger Übergang – von der Fleischindustrie zum Genuss. Gundula und ich haben diese Woche das Geburtstagsgeschenk unserer Mitarbeiter eingelöst. Corona-bedingt etwas später, aber mindestens so schön. Wir hatten Karten für die Thierry Mugler Ausstellung in der Hypo Kunsthalle. Sie war sensationell, die Exponate, die Präsentation. Ich bin tief davon beeindruckt, was ein Einzelner mit seiner Kreativität schaffen kann. Ob Haute Couture oder Kostüme für Theaterproduktionen, Mode kann Kunst sein. Und das eine oder andere Teil würde ich gerne in meinem Kleiderschrank haben. Nach dem optischen Genuss gab es dann den kulinarischen obendrauf – ein herrliches Mittagessen bei Dallmayr. Von Herzen danke an die Kollegen für diese geschenkten Stunden. Eine wunderbare Auszeit mit der Erkenntnis, dass Genuss auch in schwierigen Zeiten einfach guttut und wir ihn auskosten dürfen. Wenn ich das dann auch noch mit Menschen tun darf, die mir nahe stehen, wichtig sind, ist die Freude noch größer. Vorgestern habe ich mit einer Freundin darüber gesprochen, was die Corona-Zeit mit Freundschaften macht. Sie hat bestätigt, was ich an mir selbst beobachtet habe. Gerade in Krisenzeiten erkennt und schätzt man den Wert echter Freundschaft mehr denn je. Und es ist eine Zeit, eine Chance, sich von nichtssagenden oder sogar belastenden Beziehungen zu verabschieden. Auch hier eine Entscheidung für Qualität und damit für sich selbst. Ich bin sehr dankbar, dass ich durch wunderbare Menschen so viel Bereicherung für mein Leben erfahren darf.

Herzlichst

Elke Wiedmaier

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