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Innenansichten: Die Chronik einer Reise

Ich lade Sie ein, mich auf meiner Reise zu begleiten. Sie begann im März 2020 mit dem plötzlichen Einfall des Corona Virus in unsere Welt. Die Spielregel: Es gibt keinen vorgezeichneten Weg, keinen Routenplaner. Das Ziel: die glückliche Ankunft in einer „schönen neuen“ Welt im Frühjahr 2021. Was ich auf der ersten Etappe – von Mitte März bis Mitte April - erlebt habe und ab jetzt erleben werde, will ich in diesem Blog mit Ihnen teilen. Ich freue mich über zahlreiche Reisebegleiter, gerne auch Wegweiser und Kommentatoren.
 

Was war – was ist – was wird sein?

 

Etappe 48

 

Ich hoffe, Sie hatten ein schönes und unbeschwertes Osterfest! Vieles ist zurzeit nicht möglich, darunter auch spontane Unternehmungen, die Ortswechsel – ich wage es kaum, sie Reisen zu nennen – beinhalten oder Treffen mit mehreren Menschen. Und gerade dieses „im Augenblick leben“ fehlt mir. Ein wenig konnte ich es kompensieren, als ich am Ende der vorletzten Woche, direkt nach der Etappe 47 beschloss, ganz spontan die Osterwoche frei zu nehmen. Ein wenig Selbstbestimmtheit zurückzugewinnen. Und ich finde, ich habe richtig entschieden, auch wenn es nicht die eigentlich so selbstverständliche Urlaubsreise gab. Das Wetter war herrlich, die ersten Stunden auf der Terrasse ein Genuss. Dazu Zeit mit Freunden und Familie – selbstverständlich nach Test und regelkonform – Spaziergänge, Reiten und … kein Zeitkorsett. Eine Art von Freiheit.

 

Im wahrsten Sinn kalt erwischt hat mich und wahrscheinlich viele von Ihnen nicht nur das Wetter gleich nach Ostern. Es kommen die ewiggleichen Diskussionen um Lockdowns – immer mit neuen Namen, die sich an Skurrilität kaum mehr überbieten lassen. Wie heiß doch gleich der Neue?  – um die Frage, welche Aussagekraft welche Zahl nun hat … Ist das wirklich noch ein ernstzunehmender, vermittelbarer Kampf gegen die Pandemie oder nicht vielmehr der um Macht und Wählerstimmen? Ich fühle mich als Spielball und das gefällt mir nicht. Vor allem, wenn gleichzeitig von uns erwartet wird, Familien und gegebenenfalls Unternehmen durch diese Krise zu manövrieren.

 

Ich empfinde mich dabei noch in einer einigermaßen privilegierten Situation. Die Kolleg:innen sind superflexibel und können ihre Arbeit weitgehend ortsunabhängig gut erledigen. Aber was ist mit dem Einzelhandel, vor allem den mit einer größeren Zahl an Mitarbeitenden? Je nach Inzidenz ist mal drei Tage offen, dann wieder zwei zu. Das zu organisieren und dazu noch bei Kurzarbeit … Um diese Aufgabe beneide ich die Verantwortlichen nicht. Ganz zu schweigen von der kompletten Orientierungslosigkeit der Kunden und überhaupt aller. Ich muss immer sehr genau nachdenken, welche Regelungen am jeweiligen Tag im jeweiligen Landkreis gerade aktuell sind. Und wehe, man wechselt zwischen zwei Landkreisen!

 

Ganz neu soll jetzt die Verpflichtung für Unternehmen eingeführt werden, den Mitarbeitenden Schnelltest zur Verfügung stellen zu müssen. Ich finde die Idee des Testens grundsätzlich sehr gut und die kreativen Lösungen, z.B. bei einer Starnberger Apotheke in einem ausrangierten Bauwagen laufen prima. Vor drei Wochen hatte ich bereits einen 25-er Pack an Schnelltests bestellt … Dazu gleich mehr. Nachdem das kein großer Vorrat ist, ging ein Kollege heute auf die Jagd und kam nach mehr als einer Stunde und sechs Anlaufstellen mit sechs Tests zurück. Tolle Ausbeute. Wenn das so bleibt, können wir eine Vollzeitkraft damit beschäftigen.

 

Jetzt zu den 25 bestellten Tests: Nach der Versandbestätigung des Lieferanten warteten wir … lange und vergeblich. Eine Kollegin hat dann klugerweise nachgeforscht und erfahren, dass das Paket – ohne Benachrichtigung! – bei der Post auf uns wartet. Besagter Jagdkollege hatte eh ca. 30 Großbriefe aufzuliefern und wollte die Tests mitbringen. Fast war es zu erwarten: Er hatte einen Ausdruck der Nachricht dabei, dass das Paket bei der Post abholbereit ist, er hatte eine Ladung an Briefen mit unserem Absender. Aber das reicht … eben nicht! Wieder einmal ein Auswuchs an Bürokratie.

 

Um dem Winter und den beschriebenen Begleiterscheinungen dann doch die Spitze zu nehmen, war ich gestern früh – ja, es war kalt – auf unserem Markt. Es ist so schön zu sehen, wie sich Menschen engagieren, wirklich gute Produkte zu erzeugen und liebevoll zu präsentieren. An einem meiner Lieblingsstände habe ich mir die ersten Erdbeeren aus heimischer – als Schwäbin ist Baden ja fast Heimat – Produktion gekauft. Und ich freue mich auf jede einzelne davon. Ein Luxus, den ich mir gönne und einfach genießen werde.

 

Herzlichst

Elke Wiedmaier

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