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Innenansichten – Die Chronik einer Reise

Ich lade Sie ein, mich auf meiner Reise zu begleiten. Sie begann im März 2020 mit dem plötzlichen Einfall des Corona Virus in unsere Welt. Die Spielregel: Es gibt keinen vorgezeichneten Weg, keinen Routenplaner. Das Ziel: die glückliche Ankunft in einer „schönen neuen“ Welt im Frühjahr 2021. Was ich auf der ersten Etappe – von Mitte März bis Mitte April - erlebt habe und ab jetzt erleben werde, will ich in diesem Blog mit Ihnen teilen. Ich freue mich über zahlreiche Reisebegleiter, gerne auch Wegweiser und Kommentatoren.
 
Was war – was ist – was wird sein?

 

Etappe 5

 

Lichtblicke – so will ich meinen Rückblick auf diese Woche überschreiben. Und es gibt sie wirklich. Einer davon war „blau machen“, genauer der blaue Montag. Wie viele von Ihnen war ich die letzten Wochen jeden Tag im Büro – angestrengt, kreativ, sorgenvoll, je nach Tagesform – und gedanklich sowieso immer dort. Am Montag habe ich mir frei gegeben und bin zu einer Wanderung an den Tegernsee gefahren. Einfach so. Nach acht Wochen habe ich zum ersten Mal Starnberg verlassen – hätte man mir das vor drei Monaten gesagt, ich hätte es sicher nicht geglaubt. Heute war es ein Geschenk. Traumwetter, eine wunderbare Landschaft, ein Gefühl von Freiheit, ein neuer Blick – so schön. Und dazu ein Weg, für mich selbst zu sorgen. Ich habe für mich beschlossen, es nicht bei diesem einen Mal zu belassen. Und bin natürlich neugierig, wie Sie Selbstfürsorge betreiben!

 

Das zweite Highlight war ein Abendessen bei unserem Stamm-Italiener. Auf der Terrasse, das Wiedersehen mit den vertrauten Gesichtern, trotz Mund-/Nasenschutz eine große Freude. Selten habe ich Nudeln so genossen!

Zu guter und entscheidender Letzt bewegt sich auch in unserer Branche etwas, zwar noch sehr zögerlich, aber ich habe entschieden, einen Trend zu sehen und ihm zu vertrauen. Und unsere Kunden offensichtlich uns. Die ersten Buchungen kommen wieder und wir freuen uns sehr, dass wir nächste Woche die erste Veranstaltung seit März in Wiesbaden durchführen können.

Ohne Aufreger geht es aber auch in dieser Woche nicht. Ich habe mich kräftig geärgert. Und das ausgerechnet über „meine“ Süddeutsche Zeitung. Die ich jeden Tag - auf Papier - mit Freude lese. Können Sie sich vorstellen, dass ich ein schlechtes Gewissen habe, wenn ich es einmal nicht schaffe?! Nur ein wiederkehrender und eigentlich sinnvoller Bericht über die aktuellen Corona-Infektionszahlen macht mich wütend. Überschrieben war dieser Artikel im Lokalteil mit „Infektionszahl im Landkreis stagniert“ betitelt. Per Definition heißt stagnieren „in einer Bewegung, Entwicklung nicht weiterkommen“. Sollen die Infektionen denn weiterkommen? Ich denke, ich bin nicht die Einzige, für die der Begriff eher negativ konnotiert ist. Tatsache ist ganz einfach, dass es in unserem Landkreis keine Neuinfektionen gab. Was verdammt positiv ist. Warum schreibt Ihr das dann nicht einfach? Und dass von sieben Beatmungspatienten des Vortags noch einer beatmet werden musste, heißt, dass sechs Menschen von der Maschine genommen werden konnten – das darf auch gerne so formuliert werden. Manches kann ausgerechnet Amerika besser: In einem Krankenhaus wird für jeden Menschen, der nicht mehr beatmet werden muss, ein Lied im ganzen Haus übertragen. Wir dürfen – müssen? – das Leben feiern! Ich wünsche mir mehr gute, auf Fakten beruhende Nachrichten, die die Menschen bestärken, die in der komplizierten Situation rücksichtsvoll, vernünftig und vertrauensvoll agieren. Und damit vielleicht auch die erreichen, die sich damit noch schwertun.
Ich für meinen Teil habe beschlossen, das in meinem Umfeld noch besser zu berücksichtigen. Wie denken Sie darüber?

Und falls Ihnen nach einer kleinen Flucht mit cooler Musik ist: Ochillzone auf Insta. Happy listening!
 
Herzlichst
Elke Wiedmaier

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