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Innenansichten: Die Chronik einer Reise

Ich lade Sie ein, mich auf meiner Reise zu begleiten. Sie begann im März 2020 mit dem plötzlichen Einfall des Corona Virus in unsere Welt. Die Spielregel: Es gibt keinen vorgezeichneten Weg, keinen Routenplaner. Das Ziel: die glückliche Ankunft in einer „schönen neuen“ Welt im Frühjahr 2021. Was ich auf der ersten Etappe – von Mitte März bis Mitte April - erlebt habe und ab jetzt erleben werde, will ich in diesem Blog mit Ihnen teilen. Ich freue mich über zahlreiche Reisebegleiter, gerne auch Wegweiser und Kommentatoren.
 

Was war – was ist – was wird sein?

 

Etappe 41

 

Ich hatte mir vorgenommen, diese Woche das Corona-Thema und -geschehen, die daraus resultierenden Regelungen, und alles, was dazu gehört, nicht zu kommentieren. Eines kann ich mir doch nicht verkneifen. Frei nach Karl Marx … Hairstyling ist das Opium des Volkes.

 

Auch wenn mich, wie so viele von Ihnen, wahrscheinlich alle von uns, Zukunftsfragen umtreiben, kamen in dieser Woche scheinbar weniger bedeutsame Themen auf. Sie drängten sich auf. Und das, obwohl ich mich üblicherweise eher für Antworten als für Fragen zuständig fühle. Ich nehme es als Einladung. Für mich und für Sie.

 

Frage: Ist gerade jetzt das Thema Gendering wichtig? Ich habe in der letzten Woche erzählt, dass ich die Texte zu unserem Selbstbild als Unternehmen neu geschrieben habe, und da wurde es zu einer Frage für mich. Sternchen, Binnen-I, die Endung „ende“ oder doch beide Formen? Ich bin Philologin, liebe Sprache und finde es überaus wichtig, dass sie nicht nur korrekt ist, sondern auch den gesellschaftlichen Entwicklungen Rechnung trägt und sie befördert. Nur, sie darf auch schön sein, sich gut und schlüssig anfühlen, muss es geradezu! Was tue ich nun? Als Frau, die weiß, dass die Gleichstellung in allen Lebensbereichen bei weitem noch nicht erreicht ist, als Mensch, der (!) Sprache liebt, und allem entgegenwirken will, was ihrer Schönheit widerspricht. Ein Dilemma, für das ich keine Lösung gefunden habe ….

 

Frage: Ähnlich ging es mir mit einem ganz anders gelagerten Thema, Tom Brady und dem Super Bowl. Nein, ich habe ihn nicht im Fernsehen geschaut und ich kein bekennender Fan von ihm oder der Sportart. Wimbledon oder Skiwettbewerbe sind es eher für mich. Dennoch, sein Lebensentwurf „eat, move, sleep“ sind für mich Frage und Anregung. Anscheinend findet „sleep“ jeden Abend um 21h statt. Ich finde es überaus bewundernswert, dass ein Sportler, dem niemals eine solche Karriere zugetraut wurde, mit schierer Willenskraft und Konsequenz seit Jahren an der Spitze seines Sports steht . Und frage mich, ob es etwas ist, dem andere, dem ich nacheifern sollte. Ja, jede, jeder hatte schon gute Vorsätze und sie mehr oder weniger umgesetzt. Da denke ich besonders an die Diäten und Fitnessprogramme am Jahresanfang – wir kennen sie alle. Aber diese fast unheimliche Konsequenz. Braucht es das wirklich für ein gelungenes Leben? Was macht ein solches ‚Vorbild“ mit uns? Das sind meine Fragen an Sie, aber auch an mich. Was ist es, was wir brauchen? Was bringt uns zu uns selbst? Ohne auf die anderen – vermeintlich besseren – zu schauen. Nur für uns. Ich freue mich auf Ihre Ideen.

 

Herzlichst
Elke Wiedmaier

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